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Lula für Erweiterung der BRICS-Gruppe

Brasília. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sich für die Aufnahme weiterer Länder in die Gruppe der BRICS-Staaten stark gemacht. Er unterstütze den Eintritt von Staaten wie Argentinien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, sagte Lula am Mittwoch (Ortszeit) Medienberichten zufolge in Brasília. Er warb für die New Development Bank der Gruppe, die Ländern helfen solle, statt »Länder zu versenken«, wie er dem Internationalen Währungsfonds vorwarf. Auch Brasiliens Nachbarland Argentinien ist beim IWF mit rund 44 Milliarden US-Dollar verschuldet, der im Gegenzug eine Reihe von »Reformen« und Kürzungen verlangt. Laut World Stock Market sagte er außerdem, dass die G7 nicht existieren dürften, weil diese Form, über Geopolitik zu sprechen, seit Entstehung der G20 überholt sei. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2023, Seite 6, Ausland

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