-
03.08.2023
- → Inland
Getreidedeal: Beschuss an ukrainischen Donauhäfen
Ismajil. Nachdem Kiew am Dienstag erklärt hatte, Getreideausfuhren über kroatische Adriahäfen abwickeln zu wollen, stauten sich laut AFP am Mittwoch Hunderte Lastwagen an ukrainischen Donauhäfen. Demnach zerstörten russische Drohnen nach ukrainischen Angaben in der Nacht zu Mittwoch im Hafen von Ismajil einen Getreideaufzug, Getreidesilos und Lagerhäuser.
Nachdem das Getreideabkommen am 17. Juli aufgekündigt wurde, hat die Ausfuhr von ukrainischem Getreide in der EU für Unmut gesorgt. Kiew hatte gefordert, das Einfuhrverbot für Getreide in fünf EU-Anreinerstaaten aufzuheben. Polen, Bulgarien, Ungarn, Rumänien und die Slowakei forderten eine Verlängerung bis zum Jahresende. Zwischen Polen und der Ukraine war der Streit am Dienstag eskaliert, woraufhin die jeweiligen Seiten die Botschafter des anderen Landes einbestellt hatten. (AFP/Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!