Ende einer Band
Die Band ist Vergangenheit, die Seite tot, nachdem es in einem letzten Statement hieß: »Anti-Flag haben sich getrennt. Der Patreon-Kanal wurde umgestellt, so dass er keine monatliche Gebühr mehr einzieht. In den kommenden Wochen wird euer Geld zurückerstattet, die Seite wird offline gehen.« Schade? Kommt drauf an. Sollte an den schweren Beschuldigungen gegen Sänger Justin Sane etwas dran sein, darf man die Auflösung der beliebten Gruppe durchaus begrüßen.
In einer Folge des Podcasts »Enough« wirft die New Yorker Therapeutin Kristina Sarhadi dem Sänger einer politischen US-Punkband vor, sie nach dem gemeinsamen Besuch eines Filmfestivals im Jahr 2010 in einem Hotelzimmer vergewaltigt zu haben. Obwohl weder Justin Sane und Anti-Flag namentlich genannt werden, darf als halbwegs sicher gelten, dass es um Sane geht. Die Podcast-Folge wurde diesen Mittwoch ausgestrahlt, kurz darauf gaben Anti-Flag ihre Auflösung bekannt. Statements zum Vorwurf gab die Gruppe bislang nicht ab. (jW)
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