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Genitalverstümmelung als Asylgrund gefordert

Osnabrück. Schleswig-Holsteins Gleichstellungsministerin Aminata Touré (Bündnis 90/Die Grünen) hat die uneingeschränkte Anerkennung weiblicher Genitalverstümmelung als Asylgrund in Deutschland gefordert. Touré sprach sich in der Neuen Osnabrücker Zeitung (Mittwochausgabe) zudem dafür aus, Frauen und Mädchen besser über ihre Rechte aufzuklären. »Schon alleine die Tatsache, dass viele Betroffene ihre Rechte nicht genau kennen oder sich nicht trauen, das Thema offen anzusprechen, kann ihre Chancen im Asylverfahren verringern.« Mitarbeitende im Bundesamt für Migration sollten daher besonders geschult werden, um sensibel auf die Situation der Frauen einzugehen, forderte Touré. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2023, Seite 15, Feminismus

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