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Russland: Anschlag auf Krimbrücke »Terrorakt«

Moskau. Nach der Explosion an der Brücke zur Schwarzmeerhalbinsel Krim hat Russland offiziell von einem »Terrorakt« gesprochen. Moskau machte ukrainische Geheimdienste dafür verantwortlich. Die Brücke sei am frühen Montag morgen von Überwasserdrohnen attackiert worden, teilte das russische Antiterrorkomitee mit. Aus Kiew gab es zunächst keine offizielle Bestätigung für eine Beteiligung an dem Vorfall. Wie AFP jedoch aus Kreisen des ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU erfuhr, habe es sich um eine »Spezialoperation« des SBU und der Marine gehandelt. Die Sprecherin des ukrainischen Kommandos Süd, Natalija Gumenjuk, hatte zunächst im Sender Rada davon gesprochen, das Vorgehen und das folgende lautstarke Bekanntmachen seien typisch für Russland, es könne sich um eine Provokation handeln. Zwei Menschen wurden demnach in ihrem Auto getötet und eine Jugendliche verletzt. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2023, Seite 1, Ausland

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