Zum Inhalt der Seite

Weniger Einkommen und Rente für Frauen

Wiesbaden. Nicht nur beim Einkommen, auch bei den Altersbezügen liegen Frauen nach Angaben des Statistischen Bundesamt nach wie vor deutlich hinter Männern. Die aktuellsten Zahlen der Behörde von Donnerstag beziehen sich auf das Jahr 2021. Demnach kamen Frauen im Alter ab 65 Jahren mit einem durchschnittlichen Jahresbruttoeinkommen von 17.814 Euro auf 70 Prozent des durchschnittlichen Werts der Männer in derselben Altersgruppe, der bei 25.407 Euro lag. Dem Bundesamt zufolge ergibt sich das geschlechtsspezifische Einkommensgefälle aus einer höheren Teilzeitquote, schlechter bezahlten Jobs sowie häufigeren Auszeiten vor allem wegen Kinderbetreuung. Rund 29 Prozent der erfassten Frauen erhielten Zahlungen aus der Altersversorgung ihrer verstorbenen Partner. Zöge man diese Bezüge bei der Berechnung ab, ergäbe sich eine geschlechtsspezifische Rentenlücke von 42,6 Prozent. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2023, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!