-
22.06.20231 Leserbrief
- → Kapital & Arbeit
Oslo gibt Meeresboden für Tiefseebergbau frei
Oslo. Norwegen will einen Teil seines Meeresbodens für den Abbau von Mineralien freigeben. »Wir brauchen Mineralien, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten«, erklärte Energieminister Terje Aasland am Dienstag abend. Umweltschützer lehnen den Tiefseebergbau ab. Sie befürchten, dass er die Ökosysteme der Tiefsee schädigen könnte. Am Meeresboden des norwegischen Festlandsockels werden große Vorkommen an Mineralen vermutet, darunter seltene Erden. »Diese Ressourcen werden heute von einer Handvoll Ländern kontrolliert, was uns verwundbar macht«, meinte Aasland. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Reinhard Hopp aus Berlin 22. Juni 2023 um 11:51 UhrUnd so werden dem schwerstkranken Patienten Erde weitere lebenswichtige Organe entnommen, um ihn angeblich vor dem endgültigen Ableben zu retten. – Das ergibt Sinn!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
