Zum Inhalt der Seite

Neuauflage: Blühende Landschaften im Osten

Bad Saarow. Ostdeutschland kann nach Worten von Kanzler Olaf Scholz zu einem Wachstumsmotor werden. »Ostdeutschlands Wirtschaft erlebt einen Boom. Es gibt eigentlich kaum eine Zukunftstechnologie, kaum eine Wachstumsbranche, die hier in Ostdeutschland nicht bereits zu Hause ist oder sich hier gerade ein neues Zuhause sucht«, behauptete der SPD-Politiker vor Beginn des Ostdeutschen Wirtschaftsforums am Sonntag laut Mitteilung des Veranstalters. Auf der Konferenz im Brandenburger Bad Saarow, etwa 50 Kilometer südöstlich von Berlin, beraten von Sonntag bis Dienstag Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft über den ökonomischen Wandel auf dem Gebiet der früheren DDR. Fakt ist: Beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegen die fünf ostdeutschen Flächenländer im Bundesvergleich nach wie vor auf den hinteren Rängen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2023, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 12. Juni 2023 um 13:34 Uhr
    Scholz hat doch recht: Musk sucht Wasser in Grünheide, Intel sucht Subventionen in Magdeburg, die PCK-Raffinerie in Schwedt sucht nach Rohöl und in der Lausitz wachsen Löcher in den Boden. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in den fünf ostdeutschen Flächenländern könnte leicht vergrößert werden. Stichwort: Lohnerhöhung. Bin gespannt, was die Geistesriesen »über den ökonomischen Wandel auf dem Gebiet der früheren DDR« von sich geben werden. Voraussichtlich wird es vielfach durchgekauter, unverdaulicher verbaler Mageninhalt sein.
  • Reinhard Hopp aus Berlin 11. Juni 2023 um 20:07 Uhr
    Vielleicht konnte sich »Cum-Ex«-Olaf nicht mehr erinnern, in welchem Land er gerade unterwegs war.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!