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DR Kongo: Sexualisierte Gewalt in Camps

Goma. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) verzeichnet eine alarmierende Zunahme sexualisierter Gewalt in der Umgebung der Flüchtlingscamps im Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo und fordert verbesserten Schutz für die Lager. In den vergangenen zwei Wochen hätten die Teams allein in den Lagern in der Umgebung von Goma, der Provinzhauptstadt von Nordkivu, mehr als 670 Opfer sexualisierter Gewalt medizinisch versorgt – das entspreche 48 Betroffenen am Tag. Die meisten der Frauen und Mädchen seien angegriffen worden, als sie Feuerholz oder Nahrung außerhalb der Lager suchten, berichtete Nothilfekoordinator Jason Rizzo. Er forderte, dass neben der Verbesserung der Lebensbedingungen in den Lagern auch für mehr Sicherheit der Frauen gesorgt werden müsse. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.05.2023, Seite 15, Feminismus

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