Zum Inhalt der Seite

Credit Suisse: Abzug von Milliarden Franken

Zürich. Kunden der in Schieflage geratenen Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) hoben im ersten Quartal 2023 netto 61,2 Milliarden Franken (rund 62,5 Milliarden Euro) ab, teilte das Geldhaus am Montag mit. Demnach sei die Summe der verwalteten Vermögen von 1,294 Billionen Franken Ende 2022 auf 1,253 Billionen zurückgegangen. Im wohl letzten Quartalsbericht der Bank vor Übernahme durch die Schweizer UBS erzielte die CS einen Nettogewinn von 12,4 Millionen Franken, der vor allem auf im Zuge der Übernahme von der Schweizer Bankenaufsicht Finma angeordnete Abschreibungen riskanter AT1-Anlagen in Höhe von 15 Milliarden Franken zurückgeht. Für das zweite Quartal und das gesamte Jahr rechnet das Geldhaus demnach mit einem erheblichen Vorsteuerverlust. An diesem Dienstag will die UBS ihr Quartalsergebnis veröffentlichen. (Reuters/AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!