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Netzagentur: Gasmangellage »nicht unmöglich«

Bonn. Netzagenturpräsident Klaus Müller hat vor dem Abbruch der Planungen für den Bau weiterer LNG-Terminals gewarnt. Angesichts der Debatte um den Sinn der noch zu bauenden Terminals sagte er am Freitag dem Nachrichtenportal T-online: »Von Überkapazitäten sind wir meilenweit entfernt. Mir machen die Diskussionen um den Stopp für den LNG-Terminalbau große Sorgen. Denn wir wissen nicht, ob die künftigen Winter wieder so mild werden.« Auch im nächsten Winter sei eine Gasmangellage »nicht unmöglich«. An den deutschen Küsten sind bislang drei schwimmende LNG-Terminals in Betrieb. Drei weitere sollen Ende 2023/Anfang 2024 den Betrieb aufnehmen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2023, Seite 2, Ausland

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