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Mehr Ausfälle wegen psychischer Überlastung

Berlin. Beschäftigte fallen häufiger wegen psychischer Belastungen aus. Im Jahr 2022 waren Erwerbstätige im Schnitt 3,33 Tage wegen psychischer Diagnosen krankgeschrieben, zeigte eine von der Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Berlin veröffentlichte Studie. Im Vergleich zum Jahr 2012 bedeutet das einen Anstieg von gut 35 Prozent. Damals lag die durchschnittliche Fehlzeit wegen psychischer Probleme bei 2,46 Tagen. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil am Gesamtkrankenstand der TK-Versicherten rund 17,5 Prozent und lag damit auf dem zweiten Platz hinter Atemwegserkrankungen wie Grippe mit 25,3 Prozent. Knapp 39 Prozent von mehr als 1.000 befragten Geschäftsführern und Verantwortlichen gaben an, dass psychische Belastungen wie Burnout, Überforderung und Depressionen eine große Bedeutung im Betrieb hätten. (Reuters/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2023, Seite 1, Inland

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