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Zentralafrika: Neun Chinesen getötet

Bangui. In der Zentralafrikanischen Republik sind am Sonntag morgen neun chinesische Staatsangehörige bei einem Angriff auf das Gelände des Bergbauunternehmens Gold Coast Group im Dorf Chingbolo etwa 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bangui getötet worden. Die Koalition der »Patrioten für den Wandel« (CPC), ein Bündnis verschiedener Milizen, das im Dezember 2020 gegründet worden war, um den amtierenden Präsidenten Faustin Archange Touadéra zu stürzen, dementierte am Sonntag jegliche Beteiligung an dem Angriff. Die Zentralafrikanische Republik ist eines der ärmsten Länder der Welt und ist seit 2013 Schauplatz eines Kriegs zwischen Regierungstruppen und diversen bewaffneten Verbänden.(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2023, Seite 7, Ausland

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