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Fußballrealität

Im gemeinsamen Interesse

Kigali. Der WM-Vierte Marokko bewirbt sich gemeinsam mit Spanien und Portugal um die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2030. Das kündigte König Mohammed VI. nach Angaben des marokkanischen Verbandes in Ruandas Hauptstadt Kigali an. Ursprünglich hatten die beiden europäischen Länder im Oktober vergangenen Jahres angekündigt, sich gemeinsam mit der Ukrai­ne für das Turnier bewerben zu wollen. Der spanische Verband bestätigte die gemeinsame Kandidatur zunächst nicht. Der Verband erklärte, die drei Länder würden sich am Mittwoch in Ruanda zusammensetzen, bevor mögliche Veränderungen bei der Bewerbung bekanntgegeben werden sollten. »Diese Kandidatur, die einmalig in der Geschichte des Fußballs ist, ist eine der Verbindungen: zwischen Afrika und Europa, zwischen dem Norden und dem Süden des Mittelmeers und zwischen der afrikanischen und arabischen Welt sowie dem europäischen Mittelmeerraum«, erklärte der König. Die Entscheidung über den Ausrichter der WM 2030 soll im kommenden Jahr fallen. Die vier südamerikanischen Länder Argentinien, Chile, Uruguay und Paraguay haben bereits offiziell ihre Kandidatur angekündigt. Die Regierungen von Bulgarien und Griechenland hatten bereits 2018 eine gemeinsame Bewerbung mit Rumänien und Serbien angekündigt. Auch Saudi-Arabien gilt als Interessent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2023, Seite 16, Sport

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