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Berliner Linke: Nie mehr mit Giffey

Foto: Paul Zinken/dpa
»Ich finde, wir sind auch zu Recht sauer«, Katina Schubert, Vorsitzende der Berliner Linkspartei

Berlin. Die Berliner Linke ist tief verärgert über die Wende der SPD zu einer Regierungskoalition mit der CDU und schließt künftige Verhandlungen mit SPD-Landeschefin Franziska Giffey aus. »Wir dürfen jetzt auch sauer sein, und ich finde, wir sind auch zu Recht sauer«, sagte Linken-Landesvorsitzende Katina Schubert am Freitag abend bei einem Parteitag.

Dass Giffey mit dem CDU-Landesvorsitzenden Kai Wegner Koalitionsgespräche führen wolle – »ehrlich gesagt, das ist beschämend«, sagte Schubert. Dass die bisherige Regierende Bürgermeisterin ihren bisherigen Partnern Linken und Grünen eine Mitverantwortung für das Ende der »rot-grün-roten« Koalition gegeben hatte, nannte Schubert »Denunziationen«. Diese seien »erstunken und erlogen«. Die Äußerungen hätten lang anhaltende Schäden verursacht.

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Der noch amtierende Kultursenator Klaus Lederer sagte: »Das sind wirklich keine guten Tage für Berlin.« An der Linken sei eine Neuauflage der »rot-grün-roten Koalition« nicht gescheitert. »Es war ganz klar: Wo ein Wille ist, da ist kein Wegner«, so Lederer. (dpa/jW)

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Erschienen am 04.03.2023, Inland

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