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Literatur

Brutal ehrlich

Der Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis für Kinder- und Jugendliteratur geht in diesem Jahr an die US-Schriftstellerin Laurie Halse Anderson. Das gab die zuständige Preisjury am Dienstag in Stockholm bekannt. Die 1961 geborene Anderson sei eine der führenden Autorinnen Amerikas für junge Erwachsene, in ihren ausdrucksstarken Romanen gebe sie Erfahrungen von Heranwachsenden mit manchmal brutaler Ehrlichkeit eine Stimme, erklärte die Jury. Die Sehnsucht nach Liebe und Zugehörigkeit sei ein wiederkehrendes Thema ihrer Werke. Der von der schwedischen Regierung gestiftete Astrid ­Lindgren Memorial Award – oft einfach als ALMA ­abgekürzt – ist mit einem Preisgeld in Höhe von fünf Millionen schwedischen Kronen (knapp 450.000 Euro) die weltweit höchstdotierte Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2023, Seite 11, Feuilleton

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