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Doping

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Montreal. Die Weltantidopingagentur WADA geht juristisch gegen eine Entscheidung der russischen Agentur im Fall der Eiskunstläuferin Kamila Walijewa vor und fordert weiterhin eine vierjährige Sperre. Vorigen Monat war die 16 Jahre alte Walijewa von der russischen Antidopingagentur Rusada von einem schuldhaften Dopingvergehen freigesprochen worden. Dagegen legte die WADA nun Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS ein, wie sie am Dienstag mitteilte. Sie fordert neben einer vierjährigen Sperre auch die Annullierung aller Resultate von Walijewa seit dem 25. Dezember 2021. Damals war sie bei den russischen Meisterschaften positiv auf die verbotene Substanz Trimetazidin getestet worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2023, Seite 16, Sport

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