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Fußballrealität

Zum Trost

Frankfurt am Main. Der Deutschen Fußballbund muss dem früheren Spitzenschiedsrichter Manuel Gräfe wegen Altersdiskriminierung 48.500 Euro zahlen. Das entschied das Landgericht Frankfurt am Main am Mittwoch. Der 49jährige habe jedoch keinen Anspruch darauf, wieder auf die Liste der Bundesligareferees zu kommen, erklärte der vorsitzende Richter Wilhelm Wolf. Im Kern ging es bei dem Prozess um die vom DFB angewendete Altersbeschränkung von 47 Jahren für Unparteiische der 1. und 2. Bundesliga. Die Altersgrenze ist nicht in den DFB-Statuten festgeschrieben, aber seit vielen Jahren gängige Praxis. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2023, Seite 16, Sport

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