Zum Inhalt der Seite

Japan: Entwicklungshilfe auch für Militärprojekte

Tokio. Japan zieht laut eines Medienberichts eine Ausweitung seiner Entwicklungshilfe auf militärische Projekte in Erwägung. Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asia am Mittwoch berichtete, könnten dazu der Bau und die Instandhaltung von Militärkrankenhäusern oder militärisch-zivilen Flug- und Seehäfen gehören. Dies würde für solche Länder gelten, die Tokio als befreundet betrachte und deren Zusammenarbeit als bedeutsam für Japans Sicherheit angesehen werde. Das offizielle Entwicklungshilfeprogramm des Landes – eines der größten der Welt – war bisher auf zivile Infrastruktur beschränkt und schloss Projekte mit militärischer Beteiligung aus. Zuletzt hatte Japan einen historischen Kurswechsel in seiner Sicherheitspolitik vollzogen und eine deutliche Aufrüstung angekündigt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2023, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!