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Kaum noch freie Kinderintensivbetten

Frankfurt am Main. Notfallmediziner schlagen Alarm. Die Infektwelle bei Kindern und der anhaltende Personalmangel bringen die Kinderintensivmedizin in Deutschland ans Limit, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) am Donnerstag erklärte. Laut einer aktuellen Klinikumfrage der DIVI ist durchschnittlich kein Intensivbett mehr für kritisch kranke Kinder frei. Auf den pädiatrischen Kinderintensivstationen gebe es nur noch 0,75 freie Betten pro Klinik, also weniger als eines pro Standort. Von 110 befragten Kinderkliniken hätten zuletzt 43 Einrichtungen zudem kein freies Bett mehr auf der Normalstation gehabt. Jede zweite Klinik habe in den vergangenen 24 Stunden mindestens ein Kind nach der Anfrage durch den Rettungsdienst oder die Notaufnahme für die Kinderintensivmedizin ablehnen müssen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2022, Seite 5, Inland

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