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Studie zu Folgen von Lieferengpässen

Berlin. Chips, Kunststoffe, Verpackungen: Fehlende Vorprodukte aus dem Ausland kommen der deutschen Industrie einer Studie zufolge teuer zu stehen. Von Anfang 2021 bis Mitte 2022 konnten wegen Lieferengpässen Güter im Wert von knapp 64 Milliarden Euro nicht hergestellt werden, geht aus der am Montag veröffentlichten Untersuchung des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hervor. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt hätte demnach Ende 2021 um 1,2 Prozent und Mitte 2022 um 1,5 Prozent höher liegen können, wenn sämtliche Neuaufträge auch hätten abgearbeitet werden können. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.11.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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