Zum Inhalt der Seite

Iranischer Oberst in Syrien getötet

Damaskus. Ein Oberst der iranischen »Revolutionsgarden« ist bei einem Anschlag in Syrien getötet worden. Davud Dschafari, der als Militärberater in Syrien im Einsatz war, sei in der Nähe der Hauptstadt Damaskus bei der Explosion eines am Straßenrand deponierten Sprengsatzes getötet worden, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Mittwoch eine Erklärung der Eliteeinheit. Dschafari war demnach ein führender Vertreter der Luft- und Raumfahrtabteilung der »Revolutionsgarden«, die unter anderem auf die Herstellung von Drohnen, Raketen, ballistischen Geschossen und Satelliten spezialisiert ist. Die »Revolutionsgarden« machten Israel für den Anschlag vom Montag verantwortlich und kündigten eine »angemessene Antwort« an. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2022, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!