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ESA: Raumfahrtagentur mit höherem Budget

Paris. Die europäische Raumfahrtagentur ESA erhält ein deutlich größeres Drei-Jahres-Budget in Höhe von 16,9 Milliarden Euro. Das haben die 22 Mitgliedsländer am Mittwoch auf dem ESA-Ministerratstreffen in Paris entschieden. Gegenüber dem bisherigen Budget ist das ein Plus von 17 Prozent. Alle geplanten Raumfahrtvorhaben ließen sich ohne Einschnitte umsetzen, sagte ESA-Chef Josef Aschbacher. »Europa kann seine Raumfahrtambitionen erfüllen, so dass es mit China und den USA mithalten kann«, sagte Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire zum Abschluss der Tagung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2022, Seite 2, Ausland

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  • Bernhard May aus Solingen 14. Dez. 2022 um 14:41 Uhr
    Mit seinem pennälerhaften Geschwätz ist »Wirtschaftsminister« Le Maire dem spätpubertären »Präsidenten der Republik« Macron wahrhaft ebenbürtig. China und die USA könnten mit »Europa«, vermutlich also der EU, »mithalten«, indem alle drei ihre »Raumfahrtambitionen« zumindest bis zu dem Zeitpunkt einfrören, zu dem a) das 1,5-Grad-Ziel nach seriösen Szenarien absehbar erreichbar ist und b) die dann noch erfolgenden CO2-Emissionen durch hinreichende Bewaldung, anderes Pflanzenwachstum, Moorvernässung oder sonstige geeignete Senken ausgeglichen werden.
    Kulturell kann Frankreich mit der Schweiz »mithalten«, wenn von Friedrich Dürrenmannt gelesen wird: »Die vier Versuchungen des Menschen durch den Himmel« (1969, in »Dramaturgisches und Kritisches«), die »Punkte« zu »Die Physiker«, und der »Psalm, den Weltraumfahrern zu singen«, ebenfalls in «Die Physiker«. Da es noch einige frankophone Gegenwartsliteraten geben dürfte, könnten die sich mit Ökologie im Allgemeinen und Abschaffung der Raumfahrt im Besonderen befassen: Das wäre ein echtes »Mithalten«.
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