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Bund stoppt chinesische Übernahmen

Berlin. Die Bundesregierung untersagt den Verkauf der Waferproduktion des Dortmunder Chipherstellers Elmos und der bayerischen Firma ERS Electronic an chinesische Investoren. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. »Natürlich ist und bleibt Deutschland ein offener Investitionsstandort, aber wir sind eben auch nicht naiv«, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen). Habeck kündigte zudem an, dass die Bundesregierung ihr »Instrumentarium« in der »China-Strategie« überarbeiten wolle. Dies betreffe auch staatliche Investitions- und Exportgarantien. Die frühere Annahme, dass sich Wirtschaft und Politik trennen ließen, sei überholt, sagte Habeck. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte vergangenen Freitag bei einem Besuch in Beijing angekündigt, dass man »Abhängigkeiten« von China abbauen wolle. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2022, Seite 1, Kapital & Arbeit

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