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Millionenstrafe für Credit Suisse in Frankreich

Paris. Die Schweizer Investmentbank Credit Suisse muss nach einem Vergleich mit den französischen Behörden 238 Millionen Euro zahlen, wie am Montag durch das Gericht bekanntwurde. Rund sechs Jahre nach Beginn der Ermittlungen wegen Geldwäsche und Beihilfe zur Steuerhinterziehung einigten sich die Parteien auf eine Entschädigung. Die Ermittlungen werden im Gegenzug eingestellt. Die Bank zahlt demnach 123 Millionen Euro Strafe und 115 Millionen Entschädigung. Den Ermittlern zufolge hatten rund 5.000 französische Bürger ein nicht deklariertes Konto bei der Credit Suisse. Das Vermögen auf diesen Konten betrug rund zwei Milliarden Euro. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2022, Seite 2, Kapital & Arbeit

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