Athen: Freispruch in Siemens-Schmiergeldaffäre
Athen. In der mehr als 20 Jahre zurückliegenden Schmiergeldaffäre des Münchner Technologiekonzerns Siemens in Griechenland hat das Landesgericht von Athen alle Angeklagten wegen Verjährung freigesprochen. Dies berichtete der Staatsrundfunk am Montag. Ursprünglich hatte die griechische Justiz 2019 in erster Instanz insgesamt 22 ehemalige Mitarbeiter der Siemens AG und des früheren staatlichen griechischen Telekommunikationsunternehmens OTE wegen Bestechung und Geldwäsche zu Haftstrafen zwischen sechs und 15 Jahren verurteilt. Die Verurteilten, unter ihnen sieben Deutsche, hatten Berufung eingelegt. (dpa/jW)
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