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Studie kritisiert Bistum Osnabrück

Osnabrück. In einer Studie zur sexualisierten Gewalt im Bistum Osnabrück sind etliche Regelverstöße der katholischen Kirche im Umgang mit Betroffenen festgestellt worden. Dabei gehe es um die Pflichten zu Hilfeleistung und zur finanziellen Anerkennung des Leids, erläuterte Hans Schulte-Nölke, Juraprofessor an der Universität Osnabrück, am Dienstag. Den Betroffenen sei als Kindern durch Priester Schreckliches angetan worden. »Die Aktenlage hat uns nicht den Eindruck vermittelt, dass das Bistum Osnabrück die Ansprüche der Betroffenen stets wohlwollend prüfte. Betroffene wurden bürokratisch und abweisend behandelt«, sagte der Wissenschaftler. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2022, Seite 4, Inland

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