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Trierer Goldschatz

Zurück aus dem Keller

Rund drei Jahre nach dem versuchten Raub wird der römische Goldschatz mit mehr als 2.500 Münzen wieder im Rheinischen Landesmuseum Trier gezeigt. Er ist das Prunkstück in einem neuen Münzkabinett, das am Montag eröffnet wurde. Das Kabinett ist ab Sonnabend (10. September) für Besucher geöffnet.

Mehr als eine Million Euro hat das Land in den Neubau mitsamt neuster Sicherheitstechnik investiert. Im Oktober 2019 hatten Einbrecher versucht, den 18,5 Kilogramm schweren Schatz aus dem Museum zu stehlen. Sie schafften es jedoch nicht, den Kubus aus Panzerglas über den Goldmünzen zu öffnen, bevor die Alarmanlage anging und die Polizei anrückte. Seit dem Diebstahlversuch war der Schatz nicht mehr ausgestellt. Der Goldschatz war 1993 überraschend bei Bauarbeiten für ein Parkdeck in der ehemaligen Römerstadt gefunden worden. Forscher gehen davon aus, dass das antike Gold im Jahr 196 während eines Bürgerkrieges von einem Unbekannten in einem Keller vergraben wurde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2022, Seite 11, Feuilleton

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