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Kunstspektakel

Steckt Bonn in die Tasche

Eine riesige hellrote Handtasche mit langen Beinen ist seit Sonntag Blickfang in der Bonner Innenstadt. Die vier Meter hohe Bronzeskulptur hat der österreichische Künstler Erwin Wurm eigens für das »Kunstprojekt Bonn« geschaffen. Es ist das fünfte Kunstwerk der Reihe. Die Arbeit »Walking Bag« erkläre den Menschen zum Accessoire seiner selbst und lasse die Luxushandtasche zum Stellvertretermodell werden, teilte die Stiftung für Kunst und Kultur mit. Das Projekt, das vollständig aus privaten Mitteln finanziert wird, startete 2014 mit Markus Lüpertz’ »Beethoven« und Tony Craggs »Mean Average«, 2016 gefolgt von Bernar Venets »ARC ’89« und Stephan Balkenhols »Hommage an August Macke« im Jahr 2018. Dahinter steht das Konzept eines urbanen Museums, für das bis 2030 weitere Werke für den öffentlichen Stadtraum entstehen sollen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2022, Seite 11, Feuilleton

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