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USA: Wasserkürzungen für Mexiko

Los Angeles. Zum Erhalt des Colorado Rivers in den USA müssen mehrere Bundesstaaten und auch Mexiko Einschnitte bei der Wasserversorgung hinnehmen. Die US-Regierung teilte am Dienstag mit, dass es den vom Wasser des Flusses abhängigen Regionen trotz jahrelanger Warnungen nicht gelungen sei, ihren Bedarf ausreichend zu senken. Deswegen werde Washington die Wasserzuteilung kürzen. Nach mehr als zwei Jahrzehnten mit weit unterdurchschnittlichen Niederschlägen hat der Fluss einen kritischen Pegelstand erreicht. Arizonas Zuteilung aus dem Fluss wird nach Angaben Washingtons im Jahr 2023 um 21 Prozent sinken. Nevada erhält acht Prozent weniger. Mexikos Anteil soll sich um sieben Prozent verringern. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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