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London: Tory-Nachfolge bleibt bei Asylplan

London. Am harten Umgang mit Asylsuchenden in Großbritannien wird sich auch nach dem Abgang des scheidenden Premierministers Boris Johnson wenig ändern. Außenministerin Elizabeth Truss und Exfinanzminister Rishi Sunak – die beiden Anwärter auf Johnsons Nachfolge – bekräftigten am Wochenende, an dem Plan festhalten zu wollen, Asylsuchende nach Ruanda auszufliegen. Sunak will die Voraussetzungen, wann jemandem in Großbritannien Asyl gewährt wird, verschärfen und eine Obergrenze für Flüchtlinge festlegen. Truss will die Zahl der Grenzbeamten erhöhen, um härter gegen Schleuser vorzugehen. Außerdem wolle sie mit weiteren Ländern ähnliche Abkommen wie mit Ruanda schließen, sagte sie der Zeitung Mail on Sunday. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2022, Seite 7, Ausland

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