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WHO: Internationale Notlage wegen Affenpocken

Genf. Angesichts der schnellen Verbreitung der Affenpocken hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die höchste Alarmstufe ausgerufen. Der Ausbruch sei eine »Notlage von internationaler Tragweite«, erklärte Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Sonnabend in Genf. Ein von der WHO einberufener Ausschuss von unabhängigen Fachleuten hatte sich zuvor nicht darauf einigen können. Dennoch handelte die WHO, der im Zusammenhang etwa mit der Coronakrise zu spätes Agieren vorgeworfen worden war. Inzwischen seien mehr als 16.000 Fälle in 75 Ländern bestätigt, außerdem seien fünf Menschen gestorben, sagte Tedros weiter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2022, Seite 2, Ausland

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