-
25.07.2022
- → Ausland
Über tausend Asylsuchende erreichen Italien
Rom. In Italien sind binnen weniger Stunden mehr als tausend Asylsuchende über den Seeweg angekommen. Sie gingen in mehreren sizilianischen Häfen an Land. Am Sonnabend hatten ein Handelsschiff und die Küstenwache vor der süditalienischen Region Kalabrien mehr als 600 Menschen von einem Fischerboot gerettet, auf dem zudem die Leichen von fünf Menschen gefunden wurden. Am späten Samstag abend erreichten 522 Menschen auf 15 Booten aus Tunesien und Libyen die Mittelmeerinsel Lampedusa. Hunderte weitere wurden aus Seenot gerettet. Die Besatzung der »Sea-Watch 3« brachte nach eigenen Angaben am Sonnabend bei vier Einsätzen über 400 Menschen, darunter eine hochschwangere Frau und mehrere Kinder, an Bord ihres Schiffes. Die »Ocean Viking« von SOS Méditerranée holte nach Angaben der Besatzung vor der libyschen Küste 87 Menschen von einem »überfüllten Schlauchboot«. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
