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Staatsbeteiligung an Uniper steht kurz bevor

Berlin. Eine Staatsbeteiligung am angeschlagenen Gasimporteur Uniper steht Regierungs- und Parlamentskreisen zufolge kurz bevor. Trotz zäher Verhandlungen mit dem finnischen Uniper-Mehrheitseigner Fortum sei eine Einigung in Sicht, sagten mit den Gesprächen Vertraute am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Im Ergebnis werde es eine Staatsbeteiligung voraussichtlich von um die 25 Prozent am Gesamtunternehmen geben. Eine Aufspaltung des Unternehmens sei vom Tisch.

Es sei gut möglich, dass die Bundesregierung erste Eckpunkte an diesem Freitag veröffentlichen werde. Weiter hieß es, auch mit einem Einstieg des Bundes könne das Dauerproblem auflaufender Verluste nicht gelöst werden. Daher bereite die Regierung in einem zweiten Schritt eine gesetzlich mögliche Umlage der Kosten trotz bestehender Verträge auf die Kunden von Uniper vor. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2022, Seite 1, Kapital & Arbeit

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