-
13.07.2022
- → Inland
Brunsbüttel: Verkürzte LNG-Genehmigung
Brunsbüttel. Für zwei Flüssigerdgasleitungen vom Hafen in Brunsbüttel beginnt am 19. Juli ein verkürztes Genehmigungsverfahren. Das teilte das Energieministerium in Kiel am Dienstag mit. Dabei geht es zum einen um eine drei Kilometer lange Leitung, die das in Brunsbüttel geplante Flüssigerdgasterminal bis Ende 2022 mit dem Gasleitungsnetz des norddeutschen Betreibers SH Netz verbinden soll. Außerdem handelt es sich um eine mehr als 50 Kilometer lange Leitung, die im kommenden Jahr in der Nähe von Uetersen einen Anschluss an das Gasfernleitungsnetz herstellen soll. Für beide Leitungsprojekte habe der Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie Deutschland eine Genehmigung beantragt. Dieses Verfahren ist im Norden das erste, das nach dem kürzlich beschlossenen »LNG-Beschleunigungsgesetz erfolgt«. Mit dem Gesetz sollen bei der Genehmigung für die Infrastruktur von Terminals für den Import von Flüssigerdgas vorübergehend bestimmte Verfahrensschritte ausgelassen werden können. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
