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Dänemark: Höhere CO2-Steuern für Industrie

Kopenhagen. Die dänische Regierung hat eine parlamentarische Mehrheit für ihre Pläne zu einer neuen CO2-Besteuerung von Industrieunternehmen zusammen. Das gaben Vertreter der Regierung und der beteiligten Parteien am Freitag in Kopenhagen bekannt. Betriebe müssen im Jahr 2030 gemäß der Vereinbarung pro ausgestoßener Tonne CO2 750 dänische Kronen (rund 100 Euro) bezahlen. Bislang liegt die nationale CO2-Abgabe bei 180 Kronen (24 Euro). Unternehmen, die unter das EU-Quotensystem fallen, sollen demnach pro Tonne zusätzlich zu den Quotenpreisen 375 Kronen (50 Euro) zahlen. Für bestimmte Baubetriebe wie den Zementriesen Aalborg Portland gibt es deutliche Rabatte: Sie sollen zusätzlich zu den Quotenpreisen lediglich 125 Kronen (17 Euro) pro Tonne zahlen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2022, Seite 7, Kapital & Arbeit

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