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Bis zu 20 Prozent für »Freie Sachsen«

Dresden. Bei den sächsischen Landratswahlen haben die seperatistisch-faschistischen »Freien Sachsen« teils zweistellige Ergebnisse einfahren können. Am stärksten schnitt die Kandidatin Uta Hesse mit 12.081 Stimmen (rund 20 Prozent) im Landkreis Nordsachsen ab, wie aus den am Sonntag veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen hervorgeht. In Naundorf erhielt sie sogar rund 31,6 Prozent. Der Kandidat Andreas Hofmann holte im Kreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge 10.181 Stimmen (10,5 Prozent), jedoch stimmen für ihn in Rathmannsdorf sogar 18,4 Prozent. Stefan Hartung vereinigte im Erzgebirgskreis 13.367 Stimmen, also zehn Prozent, auf sich. Seinen höchsten Stimmenanteil holte er mit rund 16,2 Prozent in Lauter-Bernsbach. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2022, Seite 15, Antifaschismus

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