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Netzagentur warnt vor höheren Gaspreisen

Berlin. Nach dem russischen Lieferstopp für Dänemark und Shell rechnet der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, mit weiteren Preissteigerungen beim Gas. »Das Gas, das in Europa frei gehandelt wird, dürfte sukzessive weniger werden«, sagte Müller dem Tagesspiegel (Dienstag). Noch seien die Gaszuflüsse beispielsweise aus Russland stabil. Seriöse Vorhersagen seien aber unmöglich, die Bundesnetzagentur könne nur auf Sicht fahren. »Ich wage keine Prognose, die über die nächsten 24 Stunden hinausgeht«, so Müller. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2022, Seite 5, Inland

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