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Schweiz übernimmt neue EU-Sanktionen

Bern. Die Schweiz bleibt weiter in der Einheitsfront mit NATO und EU. Als eine der wichtigsten Drehscheiben für den internationalen Ölhandel übernimmt das Land auch die neuen Sanktionen der Europäischen Union gegenüber Russland und Belarus – unter anderem das Ölembargo. Das teilte die Regierung am Freitag in Bern mit.

Die EU-Sanktionen treten mit Übergangsfristen bis Anfang 2023 schrittweise in Kraft. Zwischen 50 und 80 Prozent der Produkte des Rohstofflieferanten Russland werden derzeit nach einem Bericht des Schweizer Wirtschaftsmagazins Bilanz über die »neutrale« Schweiz gehandelt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2022, Seite 2, Kapital & Arbeit

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