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Scholz rügt Serbien für Nähe zu Russland

Pristina. Vor seinem Besuch in Serbien hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dem Land eine Abkehr von seinem engen Verhältnis zu Russland nahegelegt. »Wer Mitglied der Europäischen Union werden will, muss das gesamte Regime, das damit verbunden ist, für sich akzeptieren«, sagte Scholz am Freitag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kosovarischen Ministerpräsidenten Albin Kurti in Pristina. Serbien lehnt die EU-Sanktionen gegen Russland ab. Das Balkanland hat bereits den Status eines Beitrittskandidaten. Das von Belgrad als abtrünnig betrachtete Kosovo soll diesen ebenfalls erhalten, wie Scholz betonte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2022, Seite 2, Ausland

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