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Presserat spricht mehr Rügen aus

Berlin. Der Deutsche Presserat hat 2021 wieder häufiger die Rüge als seine schärfste Sanktion gegen deutsche Medienhäuser ausgesprochen. 60 Rügen waren es im vergangenen Jahr, 2020 waren es noch 53 gewesen, wie die freiwillige Selbstkontrolle der Presse am Mittwoch in Berlin mitteilte. Hinzu kamen 83 Missbilligungen und 97 Hinweise, die schwächere Sanktionen sind. Eine öffentliche Rüge bedeutet, dass das entsprechende Medium diese transparent für die Leser veröffentlichen muss. Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Kritik gegeben, wenn Pressehäuser dieser Vorgabe nicht gefolgt waren. Bis Ende Februar hatten Medienhäuser rund 80 Prozent der 2021 ausgesprochenen Rügen publik gemacht, wie es weiter im Jahresbericht des Presserats hieß. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2022, Seite 15, Medien

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