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Fraport hält an Flughafen in St. Petersburg fest

Frankfurt am Main. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport kann sich nach eigener Einschätzung derzeit nicht von seinem 25-Prozent-Anteil am Pulkowo-Flughafen im russischen St. Petersburg trennen. Das sei nach dem Konzessionsvertrag nicht möglich, sagte Vorstandschef Stefan Schulte am Dienstag bei der Bilanzvorlage in Frankfurt. Gegen eine mögliche Enteignung durch den russischen Staat würde man sich wehren, kündigte der Fraport-Chef an. Er sagte: »Es wäre doch pervers, dem Aggressor Russland jetzt einen Vermögenswert im niedrigen dreistelligen Millionenwert zu schenken.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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