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Zur Person: Lucia Pradella

Lucia Pradella lehrt Internationale Politische Ökonomie am Kings College in London. Sie studierte Philosophie, Sozialwissenschaften und Migrationswissenschaft an der Universität Venedig Ca’ Foscari und der Berliner Humboldt-Universität und arbeitete mit an der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA). In ihrem Forschungsprogramm befasst sie sich mit der Globalisierung und dem Wandel von Arbeit und Armut in Europa. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Überwindung der Probleme des methodologischen Nationalismus und des Eurozentrismus. Lucia hat ausführlich zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Internationalen Politischen Ökonomie, zur Gesellschaftstheorie und zum Verhältnis zwischen Kapitalismus und Imperialismus geforscht. Darüber hinaus hat sie sich mit zeitgenössischen Verarmungs- und Weltwirtschaftskrisen beschäftigt, mit einem Fokus auf »Working Poor« und Immigration in Westeuropa. Derzeit untersucht sie die Wechselbeziehungen zwischen Arbeitsbeziehungen und -bedingungen in den metallverarbeitenden Sektoren in Großbritannien, Deutschland, Italien und Entwicklungsländern wie China. Sie ist Autorin für die britische Tageszeitung The Guardian und für das sozialistisch orientierte US-Magazin Jacobin.

Lucia Pradella referiert auf der XXVII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz zum Thema »Primat der Ökonomie: Hochrüstung und verschärfte Ausbeutung«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2021, Seite 3, Schwerpunkt

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