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Haft für deutschen IS-Folterer

Düsseldorf. Ein früherer Anhänger der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) ist am Freitag vom Düsseldorfer Oberlandesgericht zu einer Haftstrafe von zehn Jahren wegen Mordes verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Nils D., der beim IS als »Ibrahim der Deutsche« bekannt war, 2014 in einem IS-Gefängnis im nordsyrischen Manbidsch einen Gefangenen zu Tode gefoltert hatte. Der 31jährige aus Dinslaken entging einer lebenslangen Haftstrafe, weil er umfassend gegen seine islamistischen Komplizen ausgesagt hatte und in zahlreichen weiteren Verfahren als Belastungszeuge aufgetreten war. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2021, Seite 2, Inland

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