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Millionen Kinder ohne Masernimpfung

Genf. Das Coronajahr 2020 hat das Risiko verheerender Masernausbrüche deutlich erhöht. Das geht aus einer Analyse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde (CDC) hervor. Weltweit hätten im vergangenen Jahr 22 Millionen der Kleinkinder im entsprechenden Alter keine Erstimpfung gegen Masern erhalten, drei Millionen mehr als im Jahr davor, berichteten WHO und CDC am Mittwoch. Das sei der größte Anstieg in zwei Jahrzehnten gewesen. Eine nötige zweite Dosis für den vollständigen Impfschutz erhielten 2020 demnach nur 70 Prozent der in frage kommenden Kinder. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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