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Fall Albrecht: Offizier hortete Munition aus Bayern

Frankfurt am Main. Der wegen Anschlagsplänen angeklagte Bundeswehr-Offizier Franco Albrecht hat nach Zeugenaussagen vor dem Frankfurter Oberlandesgericht Munition aus bayerischen Bundeswehr-Beständen gehortet. Beim Großteil der sichergestellten Munition sei festgestellt worden, dass sie zu der Zeit am Standort in Hammelburg eingesetzt wurde, als der mutmaßliche Rechtsterrorist dort als Waffen- und Munitionswart tätig war. Das sagte eine Beamtin des Bundeskriminalamts am Mittwoch aus. Die Anklage legt dem Offizier die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat zur Last und sieht eine völkisch-nationalistische Haltung als Motiv. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2021, Seite 2, Inland

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