-
25.10.2021
- → Kapital & Arbeit
Lloyd-Werft von Schließung bedroht
Bremerhaven. Die Bremerhavener Lloyd-Werft ist erneut von Schließung bedroht. Am Wochenende wurde die Belegschaft offiziell davon unterrichtet, dass der Betrieb Ende März 2022 geschlossen und schon ab November Kündigungen ausgesprochen werden sollen. Bereits im Januar hatte der Mutterkonzern Genting das Aus für das Ende dieses Jahres angekündigt. Damals gab es Verkaufsgespräche mit der heimischen Rönner-Gruppe, die aber – so Gerüchte – sollen wegen Differenzen über den Preis ins Stocken geraten sein. Pläne, dem »Lloyd« im Verbund von Gentings MV-Werften Arbeit zu beschaffen, scheiterten aber, weil dort entsprechende Aufträge ausblieben. Zuvor hatte sich schon die Hoffnung zerschlagen, dass Lloyd vom Bund den Zuschlag für den Neubau »Polarstern II« bekommen könnte. Genting hat Hunderte Millionen Euro Kredite aus Coronahilfen bekommen; dennoch wurden an der Ostsee bereits 600 Mitarbeiter entlassen. (bi)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!