Zum Inhalt der Seite

Werksschließungen bei ZF nicht ausgeschlossen

Friedrichshafen. Beim Autozulieferer ZF sind Standortschließungen in den kommenden Jahren laut Personalchefin Sabine Jaskula nicht ausgeschlossen. Dies könne »zum jetzigen Zeitpunkt nicht vom Tisch sein, auch weil es an einigen deutschen Standorten sehr schwierig ist, für auslaufende Produkte neue Kundenaufträge zu gewinnen«, sagte Jaskula der Schwäbischen Zeitung (Freitagausgabe). Kritik kam am Freitag vom Vorsitzenden des ZF-Gesamtbetriebsrats, Achim Dietrich: Die »ungebrochene Tendenz« der Unternehmensführung, »in Billiglohnländern zu investieren und die deutschen Standorte auszubluten«, entspreche »nicht dem, was wir vereinbart haben«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2021, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!