-
21.10.2021
- → Inland
Coronatests: Razzien wegen Millionenbetrug
Berlin. Nach einem mutmaßlichen Betrug in Millionenhöhe mit Coronatests haben Fahnder Objekte in Berlin, Dessau und Schwarzenberg durchsucht. Dabei seien Geschäftsunterlagen und »beträchtliche Vermögenswerte« sowie eine fünfstellige Summe Bargeld gesichert worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Mittwoch mit. Unter Verdacht steht demnach der Geschäftsführer einer GmbH, die vornehmlich in Berlin-Wedding Coronatestzentren betrieben habe. Er und weitere Beschuldigte sollen Leistungen für Tests rechtswidrig abgerechnet haben, die es entweder gar nicht oder nicht in der abgerechneten Form gegeben habe. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin seien knapp 3,2 Millionen Euro zu Unrecht ausgezahlt worden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!