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Chile: Notstand im Süden ausgerufen
Santiago de Chile. Nach der gewaltsamen Niederschlagung einer Demonstration von Indigenen in Chile hat Präsident Sebastián Piñera den Notstand für südliche Gebiete des Landes ausgerufen. Das Militär werde die Polizei in Teilen der Regionen Biobío und La Araucanía in den kommenden zwei Wochen unterstützen, kündigte der rechte Staatschef am Dienstag (Ortszeit) an. Er habe die Entsendung von Soldaten angeordnet, um gegen »die schwerwiegende Störung der öffentlichen Ordnung« vorzugehen. Bei einer Demonstration für die Rechte der Indigenen waren am Sonntag in der Hauptstadt Santiago 17 Menschen verletzt und eine Frau getötet worden. (AFP/jW)
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